Storieta
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About this book

Der Text ist ein philosophisch‑historisches Essay, in dem György Lukács die Formen der großen Epik im Zusammenhang mit der geschichtsphilosophischen Bedeutung des Romans untersucht. Gleich zu Beginn stellt er zentrale Begriffe wie „abstrakter Grundzug“, „Ironie als Formprinzip“ und die „kontingente Struktur der Romanwelt“ vor, bevor er in einer systematischen Gliederung von Typologien – von Don Quijote über Balzac bis zu Tolstoi – die Entwicklung der Romanform nachzeichnet. Das Werk eröffnet mit einer poetisch‑metaphorischen Passage, die das Verhältnis von Seele, Licht und Feuer beschreibt und damit den Rahmen für die nachfolgenden Analysen zu Idealismus, Desillusionsromantik und gesellschaftlicher Gemeinschaft bildet.

Der Stil ist dicht, akademisch und von einer fast hymnischen Sprache geprägt, die von der deutschen Geistesgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts zeugt. Lukács verwendet lange, verschachtelte Sätze und ein reiches Vokabular, das Leserinnen und Leser mit Interesse an Literaturtheorie, Marxistischer Ästhetik und der Geschichte des Romans anspricht. Wer sich für die kritische Reflexion literarischer Formen, die Verknüpfung von Kunst und Geschichte sowie für die tiefgründige Analyse klassischer Werke von Cervantes, Balzac, Goethe und Tolstoi interessiert, wird an diesem Werk Gefallen finden.

Opening lines

Sein abstrakter Grundzug und die Gefahren, die daraus entstehen. -- Das Prozeßartige seines Wesens. -- Die Ironie als Formprinzip. -- Die kontingente Struktur der Romanwelt und die biographische Form. -- Die Darstellbarkeit der Romanwelt und die Mittel ihrer Darstellung. -- Der innere Umfang des Romans.

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