Storieta
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About this book

Dieses Werk ist ein historisch‑philologisches Lesebuch, das als Begleitband zu Wilhelm Scherers „History of German Literature“ konzipiert wurde. Es sammelt Auszüge aus bedeutenden Werken von der althochdeutschen bis zur frühneuzeitlichen Epoche und bietet neben den Originaltexten in Alt‑ und Mittelhochdeutsch moderne Übersetzungen, die in kursiv gesetzt sind. Die Einführung erklärt, dass die Textkritik 1886 auf einer sorgfältig nachgezeichneten Buchausgabe basiert, wobei typografische Fehler behoben, aber die Originalstruktur – Zeilennummern, Einrückungen und Kapitelüberschriften – weitgehend erhalten bleibt. Die Auswahl der Stücke erfolgte in Zusammenarbeit von Prof. Scherer und dem verstorbenen Franz Lichtenstein, wobei besonders die Klassiker Herder, Goethe und Schiller gesondert behandelt werden. Das Inhaltsverzeichnis führt den Leser durch ein breites Spektrum von sakralen Gebeten, Heldendichtungen, höfischen Epen und reformatorischen Schriften.

Der Stil ist akademisch, doch zugänglich, und spiegelt die philologische Sorgfalt des 19. Jahrhunderts wider. Die Sprache wechselt zwischen originalsprachlichen Passagen und modernem Deutsch, wodurch sowohl Fachwissenschaftler als auch interessierte Laien, die sich für die Entwicklung der deutschen Literatur und Sprache interessieren, angesprochen werden. Besonders geeignet ist das Buch für Studierende der Germanistik, Historiker der Literatur und Leser, die ein tiefes Verständnis für die kulturellen Strömungen von der vierten bis zur neunzehnten Jahrhundert­generation gewinnen möchten.

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Anmerkungen zur Transkription

Dieser Text wurde anhand der 1886 erschienenen Buchausgabe möglichst originalgetreu erstellt. Die Zeichensetzung wurde sinnvoll korrigiert bzw. ergänzt, allerdings konnten einige Anführungszeichen nicht zugeordnet werden, ohne eine eigene Interpretation des Textes vorzunehmen. In diesen Fällen wurde der Anfang bzw. das Ende der wörtlichen Rede offen gelassen. Offensichtliche typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert, ansonsten wurde die Rechtschreibung gegenüber dem Originaltext nicht geändert.

In Texten in alt- und mittelhochdeutscher Sprache werden regelmäßig Sonderzeichen verwendet, die nicht mit allen Schriftarten dargestellt werden können. In diesem Falle sollte eine Schriftart installiert werden, die die entsprechenden Unicode-Zeichen unterstützt.

Zeilennummern beziehen sich auf die jeweilige Seite der Buchausgabe, sind aber oft zweifelhaft. Deren Position wurde dennoch dem Original gemäß belassen; Gleiches gilt auch für Einrückungen einzelner Gedichtzeilen, sowie deren Einteilung in Strophen. In lyrischen Texten wird die Zeilennummerierung am rechten Seitenrand wiedergegeben; in Abschnitten mit Prosatext zeigt die Nummer den Beginn der entsprechenden Zeile des Originals an und wurde in geschweifte Klammern gesetzt, z.B. ‘{20}’.

Die Nummerierung der Hauptkapitel ist inkonsistent und wurde vom Herausgeber im Verlauf des Buches ganz aufgegeben; dennoch wurden diese Nummern entsprechend dem Original beibehalten. Nicht immer stimmen die Überschriften im Inhaltsverzeichnis mit der Einteilung im Text genau überein, sind aber sinngemäß passend. Daher wurde die Anordnung des Originals nicht verändert.

Einige Abschnitte wurden in der Buchversion zweispaltig gesetzt; die linke Spalte enthält dabei den altdeutschen Text, die rechte stellt eine Übersetzung in modernes Deutsch dar. Aus Platzgründen wurden im vorliegenden Text die beiden Versionen nacheinander angeordnet. Altdeutsche Gedichte mit längeren Verszeilen werden im Buch auf der oberen, die modernen Versionen dagegen auf der unteren Halbseite abwechselnd dargestellt. Im vorliegenden Text werden auch hier die beiden Fassungen jeweils zusammengeführt und nacheinander angeordnet. Zur eindeutigen Kenntlichmachung wurden die neuhochdeutschen Texte in kursivem Schriftschnitt gesetzt.

Viele Gedichte enthalten Zäsuren, die im Original durch einen besonders großen Wortabstand dargestellt wurden; in diesem Text wird hierfür ein senkrechter Doppelstrich (‖) verwendet. Groß- und Kleinschreibung wurde der Zeichensetzung entsprechend angepasst, sofern es sich um Texte in modernem Deutsch handelt.

Um besondere Schriftschnitte zu kennzeichnen, wurden die folgenden Zeichen verwendet:

kursiv: Unterstriche fett: =Gleichheitszeichen= gesperrt: +Pluszeichen+

Kapitälchen wurden in GROSSBUCHSTABEN umgewandelt.

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In 2 vols. 8vo., buckram, price 21s.

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